SAG NEIN zu Drogen – Sag JA zum Leben:
Sag Nein zu Drogen, Sag Ja zum Leben ist eine Drogenaufklärungs- und -präventionskampagne, die von der Church of Scientology International ins Leben gerufen wurde. Sie informiert Kinder und Jugendliche über die Gefahren von Drogen und motiviert sie, aus eigener Überzeugung NEIN zu Drogen zu sagen und ihren Freunden und Familienangehörigen ein gutes Beispiel zu geben.
Unsere Präventionsarbeit wird von verschiedenen Vereinen durchgeführt und unterstützt, die vor allem von Jugendlichen getragen werden. Wir verteilen Informationsmaterialien über Drogen und ihre Auswirkungen auf Persönlichkeit, Verstand und Körper und werben auf vielfältige Weise für ein Leben ohne Drogenkonsum. Unterstützt werden wir dabei von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und von Mitgliedern anderer Vereinigungen, die sich für ähnliche Ziele engagieren.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Kinder und Jugendliche keine Drogen nehmen, wenn sie deren destruktive Auswirkungen verstehen, wenn sie nachahmenswerte Vorbilder haben und wenn sie von ihren gleichaltrigen Freunden und Bekannten in ihrer Sicht gegenüber Drogen bestärkt werden. Sie kommen ganz von selbst zu der Entscheidung: „Ich will keine Drogen nehmen.“ Das ist letztendlich die Zielsetzung dieser Kampagne.
Drogen zerstören jedes Jahr Millionen von Menschenleben. Zu den beunruhigendsten Aspekten dieser Problematik zählen die Schäden und Dauerschäden, die Drogenkonsum bei jungen Menschen anrichtet – und damit auch in der Gesellschaft von morgen.
Immer mehr Kinder und Jugendliche kommen mit Drogen in Kontakt. Deshalb ist es wichtig, dass sie grundlegende Informationen über Rauschmittel und die von ihnen ausgehenden Gefahren erhalten.
Diese Website und unsere Infobroschüren sind den Menschen und Vereinigungen gewidmet, die sich dafür einsetzen, andere vor den oft verheerenden Auswirkungen des Drogenkonsums zu schützen. Die Gesellschaft steht in ihrer Schuld, und wir hoffen, dass ihnen unsere Hefte bei ihren Bemühungen von Nutzen sind.
Manche Menschen verharmlosen Drogen oder rühren die Werbetrommel für Drogenkonsum. Es ist eine immer wieder belegte Tatsache, dass sie das in aller Regel aus Profitgier und Eigennutz tun. Das ist ihr Motiv. Man muss auf diese Leute nicht hereinfallen.
Wir leben in einer Drogenkultur
Drogenmissbrauch ist seit Mitte des letzten Jahrhunderts ein Teil unserer Kultur. Sie wurden in den 60er-Jahren von prominenten Pop- und Rock-Ikonen und durch die Massenmedien populär gemacht und durchdringen heute nahezu alle Ebenen der Gesellschaft. Laut UN-Weltdrogenbericht 2005 beträgt der Gesamtumsatz im Handel mit illegalen Drogen weltweit 94 Milliarden Dollar und ist damit höher als der weltweite Umsatz mit Fleisch und Getreide. Das Drogenproblem hat viele Gesichter: der Gymnasiast, der im Ecstasy- oder Methamphetamin-Rausch zwei Tage und zwei Nächte durchtanzt; der Schüler, der von Ritalin oder einer anderen Methylphenidat-Substanz abhängig ist; die Mutter, die nicht glaubt, dass sie auch nur einen Tag ohne ihre Antidepressiva oder Tranquilizer auskommt; oder der Geschäftsführer, der Kokain schnupft, weil er glaubt, sonst nicht mithalten zu können.
Weltweit konsumieren schätzungsweise 200 Millionen Menschen illegale Drogen. In den Vereinigten Staaten zeigten die Ergebnisse einer nationalen Umfrage zum Thema Drogenkonsum und Gesundheit aus dem Jahr 2003, dass rund 19,5 Millionen Amerikaner (oder 8,2 % der Bevölkerung ab 12 Jahren) im Monat vor der Umfrage illegale Drogen zu sich genommen hatten.
In Deutschland ist die am häufigsten missbrauchte psychoaktive Substanz der Alkohol. 1,7 Millionen Deutsche sind alkoholabhängig, zusätzlich spricht die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen bei rund 10,4 Millionen Bundesbürgern von einem riskanten Alkoholkonsum. Auch Cannabis ist in Deutschland auf dem Vormarsch und heute wesentlich stärker in seiner Wirkung als vor 30 Jahren.
Fast jeder kennt heutzutage jemanden, der direkt oder indirekt durch Drogen oder Alkohol zu Schaden kam. Verkehrsunfälle unter Rauscheinwirkung gehören zu den häufigsten Todesursachen von Jugendlichen in Deutschland.
Die meistkonsumierte illegale Droge weltweit ist Cannabis. Laut den Vereinten Nationen konsumieren heute ungefähr 4 % der Weltbevölkerung Marihuana und Haschisch.
Ein weiterer Faktor: Junge Menschen kommen heute früher als je zuvor mit Drogen in Kontakt. Laut einer kürzlich in der Bundesrepublik durchgeführten Umfrage wurden bereits 14 % aller 12- bis 15-jährigen Schüler Drogen angeboten. Bei den 16- bis 19-Jährigen sind bereits über die Hälfte – nämlich 54 % – von einem Dealer angesprochen worden. In Spanien und Großbritannien wird Kokain jährlich mindestens einmal von etwa 2,5 % der Gesamtbevölkerung konsumiert. Aber auch in Österreich, Dänemark, Griechenland, Irland, Italien und den Niederlanden ist der Konsum von Kokain unter jungen Menschen gestiegen.
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Say No to Drugs, Say Yes to Life Coordinator
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FAKTEN ÜBER CANNABIS: Joints, Haschisch, Marihuana – in diesem Heft wird die oft zitierte Harmlosigkeit dieser Droge als gefährlicher Schwindel entlarvt.
FAKTEN ÜBER METHAMPHETAMIN: Über eine Droge, die an einem einzigen Wochenende ein Leben zerstören kann, sollte die Öffentlichkeit auf jeden Fall besser aufgeklärt werden.
FAKTEN ÜBER LSD: Die in den 60er-Jahren verherrlichte synthetische Droge erfährt bei jungen Abhängigen ein „Comeback“. Das Heft zeigt auf, warum Jugendliche diese Droge keinesfalls konsumieren sollten.
FAKTEN ÜBER SCHMERZMITTEL: Sie gelten als „sicher“, weil sie von Ärzten verschrieben werden, haben aber mehr Menschen abhängig gemacht als Kokain, Halluzinogene, Inhalationsmittel und Heroin zusammengenommen.
FAKTEN ÜBER KIDDIE COKE: Das rezeptpflichtige Stimulans Ritalin wird auf der Straße als „Kiddie Coke“ verkauft und zerstört täglich das Leben junger Menschen.